PreiseWas?? So teuer? So oder ähnlich klingt es oftmals, wenn sich jemand nach einem Welpen am Telefon erkundigt. Ein so genannter Züchter der Hunde nur miteinander verpaart um Geld damit zu verdienen, wird so wenig Aufwand wie möglich betreiben. Er wird versuchen, mit wenig Aufwand , soviel Gewinn wie nur möglich aus seinen Hunden zu schlagen. Bei so einem Züchter bekommen Sie garantiert einen Hund für sehr wenig Geld. Allerdings ist es fraglich, ob Sie auch lange Freude an diesem Hund haben werden. Oftmals werden die Hündinnen bei jeder Hitze gedeckt, bis sie mit 4-5 Jahren ausgedient haben, dann werden sie weiterverkauft . Die Welpen werden in abgeschlossenen Räumen, Kellern oder Anbauten gehalten. Diese sind auch nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Die Hunde sind meist nicht einmal regelmäßig geimpft oder unter tierärztlicher Betreuung. Am Fell sieht man meist auch, was an Futter gegeben wird- nur das Billigste und davon gerade soviel wie unbedingt nötig. Interessenten sollten vorsichtig sein bei Züchtern, die nur die Welpen zum Verkauf zeigen und Ausreden haben warum die Eltern nicht zu sehen sind. Der Käufer hat oftmals nicht lange Freude an so einem Hund.Durchfallerkrankungen, Überempfindlichkeit gegen Futter oder Infektionen , weil nicht ausreichend geimpft oder entwurmt , werden den Weg zum Tierarzt unumgänglich machen. Es ist Tatsache, dass Käufer die bei ihre Hund am Kaufpreis sparen wollten, bei weitem mehr beim Tierarzt gelassen haben, als was der Hund gekostet hat. Was auch noch dazukommt, leider werden "billige" Hunde schneller gekauft als Hunde die doch einen hören Preis haben. Diese werden dann auch schnell wieder abgegeben wenn man ihrer überdrüssig geworden ist. Bei einem hohen Preis wird man sich mehrmals überlegen, ob man wirklich, viele Jahre für ein Lebewesen sorgen möchte. Natürlich kann es auch passieren, dass ein Hund erkrankt der von einem wirklich seriösem Züchter stammt. Auch dort gibt keine 100% Garantie. Aber die Gefahr bei Hunden die optimal aufgezogen werden ist doch eher gering. Ein seriöser Züchter, der mit Herz und Verstand seine Hunde hält und aufzieht, hat hohe Kosten. Er lebt für und mit, nicht von seinen Hunden.Es geht los mit der Auswahl der Zuchttiere, jeder gute Züchter hat seine Hunde unter ständiger ärztlicher Kontrolle. Die Tiere werden auf Ausstellungen oder vom Zuchtrichter des jeweiligen Vereines auf die Zuchttauglichkeit geprüft. Oftmals wird ein bestimmter Rüde für eine Verpaarung gewählt, was auch recht teuer wird. Die Tiere sind geimpft und werden regelmäßig entwurmt. Es wird nur bestes Futter verwendet, dazu kommen auch Vitamine und Leckerchen. Bei Züchtern der Zwerghunderassen, werden die Welpen vom Welpenalter an, an das Katzenklo gewöhnt. Die Tiere haben Kuschelhöhlen und Körbchen , sowie Berge von Spielzeug, welches regelmäßig gegen Neues ausgetauscht wird. Die Schlafstellen ( Kuschelhöhlen wie Körbchen), werden in regelmäßigen Abständen gewechselt und gesäubert. Da gehen eine Menge Putzmittel, Waschpulver und Weichspüler drauf. Dazu kommen Wasser, Strom und die Wartung bzw. Erneuerung von Waschmaschine und Trockner. Von der Zeitaufwendung will ein guter Züchter nicht mal sprechen. Aber gerade die Zeit und Liebe, die ein guter Züchter seinen Hunden zukommen lässt, macht einen gesunden, aufgeweckten, zutraulichen Hund aus. Bei einem seriösen Züchter werden Sie auch immer ältere Tiere sehen, denn diese werden nicht nach "geleisteter Zuchtaufgabe" weitergegeben. Obwohl ich zugeben muss, dass es Hunde gibt die sehr dankbar sind in fortgeschrittenem Alter ganz allein in einen ruhigen Haushalt "der Hahn im Korb" zu sein. Ein guter Züchter kennt seine Tiere und wird dann auch für das Wohl dieser Hündin entscheiden. Die Hunde sind bei einem Züchter der mit seinen Hunden lebt, auch bei Besuchern nach kurzem Zögern recht freundlich und zutraulich . Aber gibt es auch dort Hunde, die keine Fremden mögen und sich Fremden auch durch locken nicht nähern werden. Diese Hunde verstecken sich dann aber ganz sicher bei seinem Menschen, womit bewiesen ist, dass Herrchen oder Frauchen die Vertrauensperson ist. Der Züchter wird Ihnen die Eltern der Welpen( soweit auch der Rüde sein Eigentum ist) zeigen und besonders wichtig... die Welpen zusammen mit der Mutter zeigen. Die Welpen sind zutraulich und neugierig, obwohl die Welpen ab einem bestimmten Alter auch schon misstrauisch werden, wenn fremde Besucher in ihr Reich kommen. Aber dieses Misstrauen legt sich schnell wieder. Die Welpen haben ein gesundes , glänzendes Fell. Die Ohren sind sauber , genau wie der Anus. Sie haben eine feuchte, kalte Nase und saubere Äuglein. Der ganze Welpe ist knuffig und rundlich in seinem Ganzen. Allerdings darf er nicht eher dünn sein und einen dicken Bauch haben. Ein guter Züchter beantwortet Ihnen gerne alle Fragen und steht auch nach dem Kauf bei anfallenden Fragen zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen einen lieben, gesunden Welpen, der Ihnen viel Freude macht und einen Züchter, der Ihren Vorstellungen entspricht.Ein gesunder und dem Rassestand entsprechender Chihuahuawelpe kann nur bei einem erfahrenen und verantwortungsbewussten Züchter erstanden werden. Eine gute Gelegenheit solche Züchter kennen zu lernen ist zum Beispiel der Besuch einer Hundeausstellung; (dort gibt es keinen Verkauf, seriöse Aussteller haben ihre Welpen daheim) einer HP und anschließendem Besuch beim Züchter!Aber auch Züchteranzeigen in seriösen (!) Medien helfen weiter. Vorsicht hingegen ist bei Kleinanzeigen in Tageszeitungen angebracht! Ganz entscheidend ist der Besuch des Welpeninteressenten beim Züchter, wo er sich immer die Mutterhündin anschauen können muss. Lehnt dies ein Züchter ab, dann fahren Sie erst gar nicht hin! Zumeist sind dies dann aus dubiosen Quellen zugekaufte Hundewelpen. Lassen Sie sich nie einen Hund bringen- egal von wo und wohin!!!! Auch nicht, wenn der Züchter sich Ihr Heim ansehen will ! Fahren Sie zuerst zum Züchter und an seinem Umfeld sehen Sie schon wie die Hunde gehalten, aufgezogen werden und was Sie kaufen!!!!Längere Sozialisierungsphase Da bei Zwerghunden die Sozialisierungsphase länger dauert als bei größeren Rassen, sollen Chihuahuawelpen nicht vor der 12. Woche an den neuen Besitzer abgegeben werden. Sie brauchen in dieser Zeit noch sehr intensiv den Kontakt zur Mutterhündin und zu Geschwistern. Außerdem ist in dieser Zeit dann die Vollimpfung abgeschlossen. Vorsicht Tierhandlung Einen Hund aus Mitleid oder wegen des billigen Preises in einer Tierhandlung zu kaufen, oder bei "Züchtern", die nur Handelshunde verkaufen (ein seriöser Züchter hat wenige Hunde abzugeben und keine auf "Lager"),hat in den seltensten Fällen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt. Ein verantwortungsvoller Züchter setzt sicher keinen Hund in eine Tierhandlung!!!!!!!!! Der augenblickliche finanzielle Gewinn verliert sich zumeist schon in kürzester Zeit durch entsprechende Tierarztausgaben. Außerdem sind derartige Hunde zumeist viel zu früh ihrer Mutterhündin (die nur als "Wurfmaschine" benutzt wird) weggenommen worden, was sich auf das Wesen und spätere Verhalten des Hundes sehr negativ auswirkt! Qualität hat auch ihren Preis! Beste Voraussetzungen direkt beim Züchter Der positive Eindruck des Umfeldes beim Züchter(nicht bei Hundevermehrern), Echtheit der Abstammungspapiere und das menschenfreundliche Verhalten des Welpen sind unbedingte Voraussetzungen für eine schöne und lange Zeit mit dem vierbeinigen Kameraden.Mieses Geschäft Welpenhandel Sobald eine Hündin nicht mehr trächtig wird, wird sie entsorgt. Erschlagen, vergiftet oder ausgesetzt. Spaziergänge, Streicheleinheiten, Zuneigung - all das kennen die zu Gebärmaschinen missbrauchten Vierbeiner nicht. Der Nachwuchs wird viel zu jung zum Kauf angeboten. Je kleiner und hilfloser ein Welpe ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er gekauft wird. Die Händler kümmert es wenig, dass viele Tiere nicht überleben. Denn das Geld stimmt trotzdem. An die 30 Euro bezahlt man für einen jungen Rassehund aus so einer Zuchtfabrik. In Österreich wird er dann um das Zehn- bis Dreißigfache weiterverkauft. So eine Gewinnspanne gibt es bei keinem anderen Produkt. Da nimmt man diverse Todesfälle gerne (und ohne jeglichen Verlust) in Kauf. 2005 wurde der Verkauf von Welpen im Zoofachhandel verboten. Seltsamer Weise aber vor zwei Jahren wieder genehmigt. Obwohl man weiß, dass diese Tiere krank sind und gefälschte Impfzeugnisse haben, lassen die Behörden dieses brutale Geschäft zu. Selbst Privatpersonen die ihre „Ware“ in Internet oder in Zeitungen feilbieten, haben kaum mit Kontrollen zu rechnen. Die Auswirkungen durch diese Form der Zucht sind gravierend: fehlende Sozialisierung lassen diese Welpen zu Problemhunden werden. Auch der Rottweiler, der unlängst ein Kind attackierte, stammte aus so einer Zuchtfabrik. Auszug aus der Kronen Zeitung vom 31.10.2010